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| Donnerstag, den 18. Februar 2010 um 18:48 Uhr |
Die Stiftung Warentest testete erneut die Anlageberatung von Filialbanken."Die grosse Blamage". So der Titel des großen Anlageberatungstests der Zeitschrift Finanztest in der Ausgabe Januar 2010. In rund 150 Beratungsgespächen wurden 22 Banken gestestet. Das Ergebnis ist schockierend und gleichzeitig beängstigend. Leider konnte keine der Banken mit ihrer Beratung glänzen. Es wurde lediglich 3x ein "BEFRIEDIGEND", 16x ein "AUSREICHEND" und 2x sogar ein "MANGELHAFT" in der Gesamtbewertung vergeben. Die Tester wollten mit 30.000 EUR in eine sichere Anlage mit mindestens 4,00 % Rendite investieren. Mit dieser Forderung wurden die Berater absichtlich vor ein Problem gestellt. In Zeiten mit einem Leitzins von 1,00 % sind die Sicherheit einer Anlage und eine Rendite von 4% nicht unter einen Hut zu bekommen. Wer diese Hürde erkannte und dies dem Kunden auch klar machen konnte, machte Boden gut. Hier konnten leider nur 4 Banken überzeugen. Die Tester machten Abstriche bei der Rendite und beharrten weiterhin auf 100%-iger Sicherheit der Anlage. Hier erwarteten die Tester die Empfehlung von Anlagen, die durch den Einlagensicherungsfonds der deutschen Banken abgesichert sind oder Anlagen von vertrauenswürdigen Anbietern wie zum Beispiel Staatsanleihen. Auch Fragen zum Vermögen, Einkommen, zu Ausbildung und Beruf, welche gesetzlich vorgeschrieben sind, wurden von den Beratern oft nicht gestellt. Die Beantwortung dieser Fragen ist grundlegend für eine umfassende und kompetente Beratung. Nur so lässt sich unter Anderem ermitteln, ob das angelegte Geld wirklich langfristig nicht benötigt wird. Bitte achten Sie auf folgende Punkte, die unser Meinung nach wichtig sind.
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